Corona-Wahnsinn und weiterhin kein Ende

Aktualisiert: Sept 15

Ein paar aktuelle Zahlen aus Österreich (ich bin sicher, sie lassen sich mit jenen in Deutschland oder der Schweiz im Verhältnis zur Bevölkerung durchaus vergleichen).

Stand 12.9.2020:

- Bevölkerung: ca. 9.000.000

- 5363 "Fälle" (die neue Währung offizieller Stellen und somit auch der in Sachen Corona zu Regierungssprachrohren umfunktionierten Medien, nachdem es ja keine Toten mehr zu zählen gibt). Wahrscheinlich eine wesentlich höhere Dunkelziffer, denn viele werden wohl nichts davon wissen, sind somit auch nicht erfasst, wenn sie nicht das Glück hatten, von einem der ja auch nicht immer ganz unumstrittenen Tests erfasst worden zu sein.

- 209 Menschen im Krankenhaus, 42 davon auf einer Intensivstation.

- Insgesamt 733 Verstorbene (wieviele Grippetote es in der Zwischenzeit gab, ist nicht so leicht zu recherchieren).

-im Bundesland Tirol übrigens ganze 10 Personen im Krankenhaus, der letzte Todesfall datiert von 22. Mai.


Nun verschärt also auch Österreich, namentlich unser als glorreicher Schließer der Balkanroute in die Geschichte eingehender Kanzler, "die Maßnahmen". Ampel heißt das neue Zauberwort. Die Frage, warum eigentlich, traut man sich kaum zu stellen bzw. erhält man dafür nur schwer eine Plattform. Soziale Medien, allen voran der große Hüter der Demokratie mit dem blauweißen Logo, würgen jeden Einwand ab, drohen oder blockieren Accounts, sobald die große Gefahr von Covid-19 in Frage gestellt wird. Proteste werden leider vom rechten Rand des politischen Spectrums vereinnahmt. Ich tu's halt hier, denn ich gebe zu, mir fehlt mittlerweile jegliches Verständnis für das, das sich hier in den letzten Monaten schön langsam zusammengebraut hat. Ich frage mich auch, warum ich kein Youtube, kein soziales Medium öffnen kann oder keine Hotelsuche mehr durchführen kann, ohne gleich mit "Covid-19-Infos" konfrontiert zu werden. Als würde die ganze Welt nur mehr aus Covid-19 bestehen. Und genau darum geht's mir nämlich auch in diesem Beitrag: es wird getan, als wäre die ganze Welt ein einziger Friedhof. Ich gebe zu: der Alarmismus geht mir auf die Nerven. Wenn ich Informationen zum Thema haben möchte, suche ich sie aktiv.


Ein paar Auszüge aus Absurdistan:

- Ein Hotel in einem namhaften Tiroler Ferienort wird vorsorglich geschlossen, weil ein Mitarbeiter angeglich infiziert ist. Er war's halt leider nicht. Als man jedoch zurückrudern wollte, war der Schaden längst angerichtet.

- vor ein paar Wochen am Tegernsee: Maske aufsetzen im Freien beim Bootsverleih. Weit und breit kein Mensch zu sehen, von meiner Begleiterin, mir und dem ausreichend entfernten Bootsmenschen, der das Boot zum Einsteigen bereit hielt, abgesehen. Die Frage, wer hier wen anstecken hätte können, erscheint genauso absurd wie die Regelung, beim Betreten eines Lokals seine Visage hinter einer Maske zu verbergen, zwei Meter weiter dann aber 5 Stunden lang seine Aerosole zu verteilen. Sie entspricht übrigens auch der Logik der spanischen Regelung, wonach man zwar zu Zehnt bei Tisch -meinetwegen am Schoß- sitzen darf, danach jedoch nicht im gleichen Auto den Heimweg antreten darf, sofern man nicht den gleichen Wohnsitz hat. Was machen die Leut'? Sie wohnen plötzlich alle offiziell zusammen.

- Vorgestern in Meersburg am Bodensee: ein Lokal am Seeufer. Ein karierter Notizblock. Eintragen: Name, Adresse, Telefonnummer. Auf die Frage nach dem Datenschutz (es war kein Formular sondern ein "Wisch", der dort auflag) wortwörtlich von der Kellnerin: "Sie sind ja auch bei Instragram und Facebook und hinterlassen dort ihre Daten, ohne zu wissen, was damit passiert". Dass die gleiche Kellnerin zwei Minuten später eine nicht folierte Getränkekarte auf den Tisch knallt und die Rückfrage nach ihren Verpflichtungen zum Schutz der Gäste mit "Sie verlassen jetzt das Lokal" quittiert und nach einem lächelnden Kommentar meinerseits zum jovialen Du samt unflätigen Bemerkungen wechselt, ist nur ein Beispiel für den offenbar auch von Gastronomen zusehends genervten Umgang mit der Situation.

- Abstandsschilderwald in Deutschland: sorry, für mich nicht auszuhalten. Das soll in Urlaubsorten (nein, ich war nicht zwecks Urlaub am Bodensee) "urlaubsmäßig" sein? Ein Schilderparcours, der jeglichen Lokalbesuch und selbst jeden Marktstandbesuch am Viktualienmarkt zu einem Erlebnis machen lässt, das mich persönlich darauf verzichten lässt.

- Mallorca: Hubschrauber flogen kürzlich am Abend im Tiefflug über Strände, um die Leute vom Strand zu vertreiben. Laut "Mallorca-Zeitung" Panik unter den Strandbesuchern, die in alle Richtungen davonstoben.

- die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden (vielleicht kommentiert ja jemand diesen Blogbeitrag und verfügt über eigene Erfahrungen, die er/sie teilen möchte).


Sorry, aber es müsste doch einmal langsam auch den Entscheidern auffallen, dass zumindestens in Mitteleuropa die Menschen nicht mehr daran sterben, wie es im Frühjahr in manchen Ländern der Fall war. In den allermeisten Fällen erfolgt die Infektion symptomlos oder wie sogar die den Regierungen gut gesonnenen Medien es formulieren, mit "mildem, nahezu symptomlosen Krankheitsverlauf". Nichts jedoch davon hindert die Regierungen unserer Länder, weiterhin wirtschaftliches, soziales und kulturelles Leben zu ruinieren. Was als kurze Pause begonnen hat, wächst sich zum Dauerzustand aus. Denn wer hat Lust auf ein Geister-Fußballspiel im Fernsehen, geht gern ins Kino oder flaniert gerne in der Shopping-mall mit diesem hässlichen und atemeinschränkenden Ungeheuer, das den Menschen wider besseres Wissen aufgezwängt wird, denn selbst unser Gesundheitsminister gestand bereits vor Wochen ein, dass die "Fälle" im Familienkreis, bei Feiern oder anderweitigen Gelegenheiten des längeren engen privaten Zusammenseins geschehen und keineswegs im öffentlichen Raum auftreten und die Maske im Supermarkt eine Alibi-Aktion ist. Die psychologischen Folgen kommen nun langsam auch ans Tageslicht, so kamen letzte Woche Berichte von Forschern aus Italien ans Tageslicht, die von der höchsten Selbstmordrate ever aus den Monaten des Lockdown berichten. Bars und Nachtleben werden weiter gekillt, die Gastronomie sieht ab nächster Woche nun auch in Österreich wieder mehr und mehr wie ein Krankenhaus aus.


Und mich als Touristiker würde es nicht wundern, wenn tatsächllich mehr und mehr Leut' auf den Winterurlaub verzichten, da die von Medien durch Bildsprache (gibt's noch Bilder von Menschen ohne türkisem Fummel vor 75% des Gesichts?) und von Regierungen intonierten Krisenbotschaften nicht gerade Lust machen auf alles, was außerhalb der eigenen vier Wände passiert. Immerhin meinen 3/4 der Befragten, dass sie die Einschränkungen in Urlaubsorten als störend empfinden und somit ihren Urlaub nicht mehr ungetrübt als solchen empfinden (AHGZ, 14.9.2020).









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