Use case: ein Beispiel mit Methode

Die Ausgangslage:

Ein familiengeführtes Hotel verfügt seit Jahrzehnten über ein tadelloses Produkt, gleichzeitig empfinden die Hoteliers, dass die Stoßrichtung nicht ganz klar ist und das gewisse Etwas her muss, wobei keine baulichen Maßnahmen vorgesehen sind. Wie bei vielen Hoteliers ist diesbezüglich ein latentes Gefühl vorhanden, gleichzeitig fehlen die Distanz beziehungsweise der unabhängige Blick von außen, der die eigene Wahrnehmung korrigiert oder bestätigt. Und das Tagesgeschäft lässt auch nicht den gewünschten Raum für größere strategische Überlegungen zu. Und natürlich sind Hoteliers eher Experten in den Feldern des täglichen Geschäfts denn in Spezialfragen des Marketing.

Die Vorgangsweise:

1. Schaffung von bewusster Identität des Hotels: Die Marke bzw. Positionierung

Nach einer eingehenden Analyse des Betriebs und seines wettbewerblichen Umfelds mit unserer Methodik haben wir einen Ansatz gewählt, der wieder den bestens eingeführten Gasthof, der die ursprüngliche Basis des Hotels gebildet hat, zum Markenkern erhebt. Und damit auch eine Wertewelt, die Bodenständigkeit, Tradition und lokale Verwurzelung in den Vordergrund des Gasterlebnisses rückt und in der Kommunikation ganz bewusst inszeniert.

 

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Vieles davon wurde auch vor unserem Prozess instinktiv gelebt, jedoch nicht bewusst und einer Strategie folgend und vor allem durchgängig inszeniert. Wir haben also dem Hotel eine klare Positionierung verordnet und haben das Instinktive zur Strategie bzw. zur Kultur erhoben. 

2. Die Zielgruppenstrategie

Nachdem diese Frage geklärt war, stellte sich die Frage, auf welche Zielgruppen und Segmente man sich künftig konzentrieren sollte. Natürlich wurde auch beim ersten Schritt bereits auf die bestehenden Kunden Rücksicht genommen, diese wurden teilweise in Interviews und durch die Auswertung von Befragungen ja auch indirekt in den Prozess eingebunden. Nun stellt sich jedoch die Frage der weiteren Spezialisierung bzw. dem Herausarbeiten von Segmenten, die das Hotel bewusster als bisher ansprechen könnte, zumal nun die konkrete Produktaussage geschärft war und das Bewusstsein der eigenen Stärken nicht nur dazu führt, dass die Kommunikation mit neuen, konkreten Aussagen gestärkt wird sondern es haben sich durch die Schärfung neue Angebote und neue potenzielle Kundensegmente ergeben.

3. Der Marketingplan

Mittels einer detaillierten strategischen und operativen Planung wurden Fragen wie Preispolitik und zielgruppenspezifische Marktbearbeitung geklärt. Den Überschriften und Zielen folgten konkrete Maßnahmen, die unter anderem neue Vertriebskanäle und Kommunikationsmaßnahmen beinhalten. Diese Maßnahmen wurden monatlich zugeordnet und mit konkreten Aufgabenverteilungen versehen. Und natürlich wurde ein Budget definiert, das den Rahmen für die Maßnahmen vorgibt.

4. Die neuen Botschaften

Natürlich resultierten aus den Schritten 1 bis 3 neue Botschaften, die kommuniziert werden können. Die Betonung der lokalen Verwurzelung findet nun auch Ausdruck in einer Text- und Bildsprache, die eben bewusst das Urig-Traditionelle des Gasthofs in den Vordergrund stellt. Die Tatsache, dass neue Zimmer vorhanden sind, wurde etwa mit "da legst di' nieda" kommuniziert. Damit sind wir wieder beim Treffen des richtigen Tons, dem wir ja ohnehin an anderer Stelle ein eigenes Kapitel widmen . 

5. Die weitere Umsetzung der Strategie durch uns, das Hotel und externe Spezialisten für Web

Diese neuen Botschaften mündeten auch in eine vom Kunden ohnehin geplante neue Website, die ebenfalls von uns konzeptioniert, zu 100% getextet und in Zusammenarbeit mit einem auf die Programmierung von Websites spezialisierten Unternehmen entstanden ist. In weiterer Kooperation zwischen Hotel, Signal! Marketing & Development und diesem Unternehmen erfolgt nun auch Suchmaschinenmarketing und die Arbeit mit Google adwords,das bedeutet auch, dass etwa bei neuen Angeboten (z.B. E-bike-Packages) immer auch entsprechend neue Suchbegriffe einbezogen werden, auch regionale bzw. zielgruppenspezifische Überlegungen werden ständig aktualisiert, überprüft und in die Arbeit für SEO und Google-Adwords einbezogen. 

Weiters wurden bereits neue Werbemittel erstellt, die wiederum von uns federführend gestaltet werden, wir aber auch dort auf die bereits bestehenden Partner für Druck und Graphik zurückgegriffen haben, weil es der Kunde so gewünscht hat, was für uns kein Problem darstellt. 

Wir planen und setzen für diesen Klienten auch Vertriebsmaßnahmen um, fädeln Verträge mit Vertriebspartnern ein und stehen für jegliche Art von Beratung zur Verfügung. Der Kunde greift gerne darauf zurück und bindet uns auch beim Herantreten von Angeboten ein, fragt uns um unsere Meinung. 

Der Klient erhielt von uns genauso ein Coaching für die aktive Verfolgung bestimmter Geschäftssegmente in der täglichen Arbeit wie die Neutextierung von Inhouse-Medien. Und stets haben wir dabei die Gesamtstrategie und die Positionierungsstrategie im Auge. Sowohl der Kunde als auch wir. Und das wird nicht nur zum gewünschten Ziel führen sondern macht auch riesigen Spaß!

Die Conclusio - ein Beispiel macht Schule

Dieses Beispiel ist stellvertretend für mittlerweile einige Projekte. Zwischenzeitlich durften wir einige Hotels erfolgreich repositionieren, für sie die strategische Ausrichtung (neu) gestalten, im Anschluss Marketingkonzepte erarbeiten und auch viele Marketingmaßnahmen umsetzen. Wir haben es exemplarisch herausgegriffen, um zu dokumentieren, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte und welche Ergebnisse diese Arbeit für Sie bringen kann.

Wollen Sie sich näher informieren lassen, wie wir Ihnen in Teilbereichen helfen oder Sie eben auch ganzheitlich unterstützen können? 

Signal! Marketing & Development                                                                              +(43) (0)676/431 62 32
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